Wer diese Party schon einmal besucht hat weiß: Die Rote Liebe setzt sich stark von den üblichen Technoparties in Köln ab. Dazu leisten nicht nur die Off-Spots, betrieben von Veranstalter Daniel Moinzadeh, wie das Alte Gaswerk, die Büro-Etage im Maarweg oder ein trocken gelegtes Schwimmbad ihren Beitrag, sondern vor allem die Exklusivität und Qualität des Line-Ups. Mobilee, Anja Schneider oder DJ Hell sind schließlich nicht auf jeder Kölner Party zu sehen und so soll es sich auch mit den Residents verhalten: Philipp Stöhr und Rebecca von Kalinowsky bekommt man außerhalb des Roten Liebe DJ-Pults nicht mehr so schnell zu Gesicht. Ein bisschen schwieriger verhält es sich aber mit den Informationen zur Party, die, dank Understatement-Werbung, meist relativ spät bekannt werden oder weniger gut zu finden sind. Die sich dadurch entwickelnde Mundpropaganda setzt sich jedoch durch und macht einen großen Teil des Rote Liebe-Charmes aus, womit sich quasi schon weit vor der Tür entscheidet wer reinkommt. Bei Specials wie spontanen Parties im Park oder Label-Tourneen durch Deutschland darf man den Tag dann ruhig schon mal vor dem Abend loben.
geschrieben von: Nina
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